Touristischer Ausflugsverkehr auf der Eisenbahnstrecke Annaberg-Buchholz - Schwarzenberg

 

Verkehrstage 2010:

 

- neu ist im Jahr 2010 die Durchbindung einiger Züge ins Eisenbahnmuseum Schwarzenberg, welche dies sind können Sie dem aktuellen Fahrplan entnehmen

 

              

Herzlich Willkommen bei der Erzgebirgischen Aussichtsbahn!

 

Höhepunkt der Fahrt ist sicherlich die Überquerung des Markersbacher Viaduktes.

 

In diesem Jahr ist auch ein Reiseführer für die Erzgebirgische Aussichtsbahn erhältlich.

Die Downloadversion ist hier erhältlich.

 

 

 Fahrkarten im Vorverkauf erhalten Sie in folgenden Verkaufsstellen:

 Fahrkarten erhalten Sie natürlich auch im Zug, selbstverständlich ohne Aufpreis. Bitte beachten Sie, dass im Zug nur Barzahlung möglich ist!

        

Genießen Sie die Fahrt durch das reizvolle Erzgebirge, wie hier zwischen Markersbach und Scheibenberg.

 

Fotogalerie zum Betrieb auf der Erzgebirgischen Aussichtsbahn

 

Die Anreise zur Erzgebirgischen Aussichtsbahn ist möglich mit den Zügen der DB-Erzgebirgsbahn und natürlich mit dem PKW. 

 

Das Projekt „Erzgebirgische Aussichtsbahn“

 Geschichte der Strecke:

Eröffnung der Strecke Buchholz – Schwarzenberg

umfangreicher Reise- und Güterverkehr

 trotz starken Rückgangs des Reise- und Güterverkehrs erhebliche Investitionen in die Strecke

Abbestellung des Personenverkehrs durch den Freistaat Sachsen

technisch bedingte Streckensperrung durch die DB Netz

Übernahme und Reaktivierung der Strecke durch die neugegründete DB-Tochter Erzgebirgsbahn, zunächst für Bauzug- und Überführungsfahrten

Sonderzugverkehr (u. a. Fahrt des „Rheingold“-Sonderzuges)

vielfältige Aktivitäten durch die Erzgebirgsbahn (Arbeiten an Strecke, Sanierung Viadukt), Kommunen (Kauf Bahnhofsgebäude, Verschönerung der Bahnhofsgelände) und Privatleute (Kauf Bahnhofsgebäude und Nutzung zu Wohnzwecken, Restaurierung Bahnhofsgebäude Walthersdorf und Einrichtung eines Museums)

erste Fahrsaison unter dem Namen "Erzgebirgische Aussichtsbahn" mit über 4000 Fahrgästen.

 

Die Eisenbahnstrecke von Annaberg-Buchholz nach Schwarzenberg bietet für eine touristische Nutzung hervorragende Voraussetzungen. Eisenbahnstrecken zur Erschließung des Erzgebirges folgen fast immer dem Verlauf der Flüsse von Süd nach Nord. Unsere Strecke stellt die letzte erhaltene Ouerverbindung zweier solcher Strecken, die damit zwangsläufig „über den Berg führt“, dar. An beiden Endpunkten bieten sich Anschlussmöglichkeiten zu den bestehenden Strecken der Erzgebirgsbahn und von beiden Endpunkten ist ein Übergang von Zügen auf die Strecke möglich. Durch die erfolgten Instandhaltungsarbeiten an der Infrastruktur ist diese in einem gutem Zustand – eine touristische Nutzung bietet sich förmlich an.

  

Die Idee „Erzgebirgische Aussichtsbahn“

Seitens der Partner gab und gibt es Überlegungen, wie das Erzgebirge als ganzjährige Tourismusregion gestärkt und ausgebaut werden kann. Einerseits ist die Strecke natürlich Bindeglied zwischen den Kommunen, andererseits verbindet diese Eisenbahn auch viele Sehenswürdigkeiten und touristische Ziele.

Seit Ende 2007 führten die Erzgebirgsbahn, die Stadt Schlettau, der VSE und das Netzwerk „Sachsen unter Dampf“ Gespräche über eine touristische Nutzung der Eisenbahnstrecke. Auf Initiative der Stadt Schlettau nahm im Frühjahr 2008 die Arbeitsgruppe „Erzgebirgische Aussichtsbahn“ die Arbeit auf. Ein besonderes Dankeschön gilt dabei dem Bürgermeister a. D. Herrn Greifenhagen, der sich um  deren Gründung verdient gemacht hat.

Die Arbeitsgruppe „Erzgebirgische Aussichtsbahn“

  Große Kreisstadt Annaberg-Buchholz                                       Gemeinde Crottendorf

Stadt Schlettau                                                                           Stadt Scheibenberg

Große Kreisstadt Schwarzenberg        Gemeinde Raschau-Markersbach

                   Tourismusverband Erzgebirge

                                                          Deutsche Bahn AG Erzgebirgsbahn

  Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH – Netzwerk „Sachsen unter Dampf“

                                                                                                   Verein Sächsischer Eisenbahnfreunde e. V.

Am 03. Februar 2009 unterzeichneten alle Beteiligten im „Haus des Gastes – Kaiserhof“ Markersbach den Vertrag über die Durchführung der Fahrten im Jahre 2009. Unser Bild zeigt v. l. n. r.: Frau Oberbürgermeisterin Klepsch, Annaberg-Buchholz; Herr Bürgermeister Reinhold; Crottendorf, Herr Bürgermeister Bräuer, Schlettau; Herr Petrak, stv. Vorsitzender VSE e. V.; Herr Strömsdörfer, Vorsitzender VSE e. V.; Herr Landrat Vogel, Landrat des Erzgebirgskreises; Herr Bürgermeister Andersky, Scheibenberg; Herr Bürgermeister Meyer, Markersbach und Frau Oberbürgermeisterin Hiemer, Schwarzenberg

Wie kam es zu dem Namen "Erzgebirgische Aussichtsbahn"?

Wer schon einmal auf der Strecke gefahren ist, wird sicher bemerkt haben, dass sich hervorragende Ausblicke über das obere Erzgebirge bieten. Die Aussichten auf die Gipfel des Erzgebirges – selbst der Fichtelberg ist sichtbar – und die Blicke über die in den Tälern liegenden Ortschaften sind sicher einmalig und unvergesslich.

Nicht zu verwechseln ist unsere Strecke mit der in früheren Jahren „Obererzgebirigsche Aussichtsbahn“ bzw. „Obererzgebirigsche Panoramabahn“ genannten Eisenbahnverbindung, die einst von Zwönitz über Elterlein nach Scheibenberg führte, jedoch bereits seit vielen Jahren stillgelegt und abgebaut ist.

Erzgebirgische Aussichtsbahn im Jahre 2009 und 2010

Für das Jahr 2009 wurde zwischen den Partnern ein Ausflugsverkehr vereinbart: An fünf Wochenenden, an denen Veranstaltungen in den Partnerkommunen stattfinden, wird ein touristischer Verkehr nach einem feststehenden Fahrplan stattfinden. Für diese insgesamt 10 Fahrttage kommen historische Triebwagen zum Einsatz. Diese Fahrzeuge stellen derzeit den effektivsten Fahrzeugeinsatz dar. Der VSE e. V. als zugelassenes Eisenbahnverkehrsunternehmen übernimmt die eisenbahnseitige Vorbereitung und Durchführung der Fahrten. Dazu erstellt der Verein ein Tarifwerk und übernimmt die personelle Sicherstellung der Fahrten in Freizeittätigkeit seiner Mitglieder. Die DB Erzgebirgsbahn stellt als Infrastrukturbetreiber die Strecke entsprechend der allgemeinen Nutzungsbedingungen zur Verfügung. Die Anliegerkommunen verpflichten sich zur Sicherstellung der Kostendeckung entsprechend eines vereinbarten Verteilungsschlüssels. Ein gemeinsamer Marketingauftritt aller Partner, insbesondere verpflichten sich diese zur Unterstützung der Werbung in den Medien, worin die jeweiligen Partner ohnehin mit ihrer regionalen Werbung vertreten sind. Die Anliegerkommunen unterstützen das Vorhaben durch den provisionsfreien Fahrkartenverkauf in ihren Orten und die kostenneutrale Gestellung von Reiseführern in den Zügen. Mitte 2009 wurde die Fortführung der Aussichtsbahnfahrten im Jahr 2010 beschlossen.

Am 20.03.2009 fand unter Teilnahme von den Aussichtsbahn-Verantwortlichen (Gemeinden, DB-Erzgebirgsbahn, VSE e.V.) eine Probefahrt auf der Strecke der Erzgebirgischen Aussichtsbahn, von Schwarzenberg nach Annaberg-Buchholz und zurück, statt. Hier zu sehen im Bahnhof Markersbach, mit dem bekannten Viadukt links im Hintergrund.

 Ziele der Erzgebirgischen Aussichtsbahn

 Als kurzfristig umzusetzende Maßnahme wurde für das Jahr 2009 der Verkehr von jeweils 3 Zugpaaren pro Tag an fünf Fahrtwochenenden mit insgesamt 10 Fahrttagen vereinbart. Diese zehn Fahrtage stellen ein festes Angebot an touristischem Verkehr dar, der durch Sonderzugfahrten anderer Bahnreiseveranstalter ergänzt werden kann. Dieses Angebot soll in den Folgejahren ergänzt und ausgebaut werden mit dem Ziel:

 => Weiterentwicklung der Marke “Erzgebirgische Aussichtsbahn” zum Tourismusprodukt für Reiseveranstalter und Urlauber sowie zum Bindeglied von Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke.

 Als Grundlage der weiteren Arbeit soll ein Konzept über das touristische Angebot „Erzgebirgische Aussichtsbahn“ erarbeitet werden.

Auch Dampfzugfahrten werden auf der Erzgebirgischen Aussichtsbahn von verschiedenen Vereinen und Veranstaltern angeboten.

 Eine Bitte an Sie:

Mit dem Ausflugsverkehr im Jahre 2009 denken wir, unter Berücksichtigung der gegenwärtigen finanziellen, organisatorischen und technischen Rahmenbedingungen einen Anfang für ein regelmäßiges Fahrtenangebot geschaffen zu haben, das es nun gilt, fortzuführen, zu erweitern und zu verbessern. Wir möchten Sie deshalb bitten, die „Erzgebirgische Aussichtsbahn“ auf „Herz und Nieren“ zu prüfen, d. h. sich nicht nur passiv über die Wiederaufnahme des Zugverkehrs zu freuen, sondern die Fahrtangebote auch aktiv und intensiv zu nutzen. Ein Weiterbetrieb in den Folgejahren und entsprechende Angebotserweiterungen sind nur möglich mit ausreichenden Fahrgastzahlen, die eine entsprechende Kostendeckung erwarten lassen.

Für konstruktive Kritiken, positive wie negative, sind wir Ihnen jederzeit dankbar.

Sie erreichen uns unter: VSE.Dampf.Pet@t-online.de

 

Auch die modernen Triebwagen, die auf dem Netz der Erzgebirgsbahn unterwegs sind, können bei Sonderfahrten auf der Erzgebirgischen Aussichtsbahn angetroffen werden.

Allgemeine Beförderungsbedingungen und Entgeltbestimmungen