Aktuelles aus dem Eisenbahnmuseum

31.01.2012:

Nach erfolgter Hauptuntersuchung ist der VSE-Speisewagen wieder im Eisenbahnmuseum eingetroffen. Restarbeiten in und am Fahrzeug sollen in den kommenden Wochen, bis zum Beginn der Fahrtsaison, dort erledigt werden. Unser Dank geht an alle Eisenbahnfreunde die dieses Vorhaben tatkräftig oder mit Ihrer Spende unterstützt haben. Auch der "Rest" des VSE-Museumszuges war dieses Jahr schon auf Achse. Bilder gibt es dazu in der neuen Jahresgalerie. Weiterhin gab es kleinere Aktualisierungen bei der Terminen und der EAB-Seite.

26.12.2011:

Terminupdate bei den Sonderfahrten und der Erzgebirgischen Aussichtsbahn.

14.12.2011:

Verein Sächsischer Eisenbahnfreunde e. V. (VSE) beendete die Fahrtsaison 2012 mit der Nikolaus- und Lichterfahrt

Am 10. Dezember ging der Schwarzenberger Museumszug zum letzten Mal in diesem Jahr zweimal auf die Reise nach Schlettau. Weil die vereinseigene Dampflok reparaturbedingt pausieren mußte, half die Leipziger Dampflok 52 8154 am mittäglichen Nikolauszug aus. Wenige Minuten zuvor brachte sie den Sonderzug des „Eisenbahnmuseums Bayerischer Bahnhof zu Leipzig“ nach Schwarzenberg. Die zahlreichen Gäste aus der Messestadt freuten sich bereits auf den Bummel über den dortigen Weihnachtsmarkt sowie die Bergparade. Weitere Sonderzüge kamen aus Chemnitz und Schleiz. Die Beförderung der abendlichen Lichterfahrt des VSE übernahm die historische Diesellok 112 565 der „Eisenbahnbau- und Betriebsgesellschaft Pressnitztalbahn“. Hochbetrieb herrschte für die Mitarbeiter der Erzgebirgsbahn auf dem Bahnhof Schwarzenberg und die Vereinsmitglieder im Eisenbahnmuseum, galt es neben der Durchführung des planmäßigen RegionalBahn-Verkehrs noch die pünktliche Ankunft und Abfahrt der Gästezüge zu gewährleisten, diese zwischendurch abzustellen, umzurangieren und die Loks mit Wasser zu versorgen. Dank der bereits seit Jahren praktizierten guten Zusammenarbeit zwischen der DB Erzgebirgsbahn und dem VSE konnten alle Aufgaben ohne nennenswerte Störungen bewältigt werden. Egal, ob mit Dampf- oder Diesellok, und unbeeindruckt vom mangelnden Schnee nutzten fast 500 große und kleine Fahrgäste die Gelegenheit für eine Eisenbahnfahrt durch das weihnachtliche Erzgebirge. Dabei konnte neben etlichen Teilnehmern aus den Altbundesländern und tschechischen Eisenbahnern mit Familie auch ein Ehepaar aus den vereinigten Staaten begrüßt werden, die beiden hatten gleich beide Fahrten gebucht. Dank klaren Wetters bot der Mittagszug einmalige Aussichten auf die Gipfel des weiß überzuckerten Gebirges. Aus den abgedunkelten Wagen der Lichterfahrt das festlich beleuchtete Erzgebirge in seiner ganzen Schönheit betrachtet werden. Mehrere Gäste, die ihre Musikinstrumente bei sich hatten, erfreuten sich und die Mitreisenden ihres Wagens mit weihnachtlichen Weisen. Der Nikolaus und seine Helfer hatten alle Hände voll zu tun, den kleinen Fahrgästen eine Überraschung zu überreichen. Im Bahnhof Schlettau erwartete die dortige Eisenbahninitiative den Zug mit einem kleinen Weihnachtsmarkt am Bahnhof, der Kindergarten sang Weihnachtslieder. Während des abendlichen Aufenthalts verzauberte der Clown Sacco die Schlettauer und ihre Gäste mit einer einmaligen Feuershow. Die Fahrgäste bedankten sich bei den Vereinsmitgliedern für das gebotene Programm und zeigten bereits reges Interesse am Veranstaltungskalender 2012. (PM VSE e.V.)

Fernsehteam besuchte das Eisenbahnmuseum Schwarzenberg

Ein Filmteam des MDR besuchte am 10. Dezember 2011 das Eisenbahnmuseum Schwarzenberg. Für eine Sendung über das winterliche Erlebnis Dampfnostalgie entstehen zur Zeit Filmaufnahmen und Interviews. Weiterhin begleitete der Drehstab die Dampfzüge rund um Schwarzenberg. Eigens für die Aufnahmen wurde die leider schadhaft gewordene Dampflok 50 3616 aus dem Lokschuppen gezogen. Eigentlich hätte sie den vereinseigenen Sonderzug an diesem Tage zweimal nach Schlettau und zurück bringen sollen, jedoch zwang sie ein Defekt zur Pause. Vor dieser Kulisse berichtete der Geschäftführer des Vereins, Herr Axel Schlenkrich, über Geschichte und Gegenwart des Museums und wie die kleinen und größeren Sorgen der Mitglieder bewältigt werden. Die Sendung, die den winterlichen Eisenbahnverkehr in Mitteldeutschland zum Thema haben wird, wird vsl. am 27. Dezember 2011 im Vorabendprogramm des Mitteldeutschen Rundfunks, um 17.30 Uhr, zu sehen sein. (PM VSE e.V.)

Bilder vom vergangenen Wochenende gibt es in der Jahresgalerie.

Im Shop wird noch ein neues Buch angeboten.

 

27.11.2011:

Die Seite der Erzgebirgischen Aussichtsbahn wurde überarbeitet (Fahrplan 2012 etc.). Weiterhin wurden die Termine aktualisiert. Bitte beachten Sie auch die geänderten Winteröffnungszeiten unseres Museums.

06.11.2011:

Hochbetrieb auf der Strecke Buchholz-Schwarzenberg:

Ziemlich unbemerkt von der Öffentlichkeit (außer den gewöhnlich gut informierten Eisenbahnfotografen) fand am 25.10.11 ein reger Zugbetrieb auf der Strecke nach Annaberg statt. Ein Sonderzug eines Reisebüros aus Linz am Rhein war mit alten Bundesbahn-Triebwagen unterwegs. Begleitet mit streckenkundigen Eisenbahnern vom Verein Sächsischer Eisenbahnfreunde e. V. ging die Fahrt von Zwickau nach Schwarzen-berg. In Aue gab es die ersten Höhepunkte: Die Begegnung mit den Triebwagen der Erzgebirgischen Aussichtsbahn, die gerade auf der Rückfahrt von Schwarzenberg nach Adorf unterwegs waren. Diese Fahrzeuge sind das Pedant der Deutschen Reichsbahn der DDR zu den vergleichbaren Triebwagen des Westens. Außerdem stand dort noch die ölgefeuerte Schnellzugdampflok der Baureihe 01.5 der Pressnitztalbahn, die am Sonntag den VSE-Sonderzug nach Kulmbach befördert hatte. Weiter gings zum ersten Ziel Eisenbahnmuseum Schwarzenberg. Hier schloss sich eine spezielle Führung an, die die 88 Fahrgäste mit der Geschichte der Region und der Fahrzeugsammlung des VSE bekannt machte. In der Zwischenzeit wurde die Triebwageneinheit vom VSE-Kollegen nach Aue gelotst, zum Tanken. Nach Besuch des Souvenirshops hieß es zügig einsteigen, denn der Fahrplan weiter Richtung Annaberg war eng gestrickt. Leider sind die alten Bundesbahntriebwagen nicht modernisiert, wie unsere „Ferkel-Taxis“ der Aussichtsbahn und haben keine Beschallungsanlage, dafür sind aber die Motorengeräusche im Fahrgastraum akustisch sehr dominant. Dennoch konnte ein Großteil der Fahrgäste mit den notwendigen Informationen über Strecke und Landschaft versorgt werden. Erwartungsgemäß waren die Reisenden aus den Altbundesländern, der Schweiz und Frankreich von der Streckenführung und Aussicht auf unser Erzgebirge begeistert. In Schlettau gab es dann noch mal eine Begegnung Bundesbahn und Reichsbahn: Die Diesellok 106 992 des VSE hatte im Auftrag der Pressnitztahlbahn einen Leergüterzug von Cranzahl nach Aue bespannt, der mit dem Sonderzug hier begegnete (eisenbahntechnisch „Kreuzen“ genannt). Diese besondere Gelegenheit zum Fotografieren nahmen die Fahrgäste gern an. Nach Ankunft des Sonderzuges in Annaberg-Buchholz Süd war die Aufgabe des VSE-Personals beendet, beim Abschied nahm man gern den Dank der Gäste an und die Zusage, gern mal wiederzukommen – mit mehr Zeitreserven. Feierabend war aber noch lange nicht, die Eisenbahnfreunde mussten gleich zurück nach Schwarzenberg, um die Ankunft eines Schneepfluges zu erwarten. Hierzu war mit den Beteiligten Erzgebirgsbahn, PRESS und VSE vereinbart worden, die Überführung des Fahrzeuges von Aue ins Eisenbahnmuseum an den vorausgehenden Zugdienst mit „anzuhängen“. Damit konnte man Kapazitäten (und Kosten) sparen. Der Schneepflug war zur planmäßigen Jahresuntersuchung in Vorbereitung des zu erwartenden Winters fällig, das wird von einer DBAG-Werkstatt aus Zwickau erledigt, der vierte Partner im Bunde. Im Schwarzenberger Eisenbahnmuseum sind dazu alle erforderlichen Werkstattbedingungen gegeben. Fazit: Wie es ich bei einer richtigen Eisenbahn gehört, alle arbeiten gut zusammen und es hat alles funktioniert! PM VSE e.V.

Bilder hierzu gibt es in der Jahresgalerie.

Terminvorschau auf das Jahr 2012.

26.10.2011:

Ein Foto zur Sonderfahrt nach Kulmbach gibt es in der Jahresgalerie.

13.10.2011:

Am 23.Oktober wird das Sonderfahrtprogramm um eine Kurz-Tour von Kulmbach nach Neuenmarkt, zum Deutschen-Dampflokomotiv-Museum, erweitert. Infos hierzu in den Terminen.

12.10.2011:

Erzgebirgische Aussichtsbahn begrüßte am letzten Fahrttag der Saison 2011 den 15.000. Fahrgast seit Aufnahme des Betriebes

Am zurückliegenden Wochenende gingen die historischen Triebwagen der Erzgebirgischen Aussichtsbahn zum letzten Mal in diesem Jahr auf die Reise. Das regnerische Wetter am Sonnabend konnte die Fahrgäste kaum abhalten, die Gipfel des Erzgebirges waren allerdings wolkenverhangen. Mit einer wunderbar klaren Sicht auf die Gipfel entlang der Strecke wurden dann die Fahrgäste am Sonntag entschädigt. Der überwiegende Sonnenschein unterstützte den Eindruck vom goldenen Oktober im Erzgebirge nach besten Kräften und lockte nochmals viele Reiselustige in die Züge. Insgesamt 966 Fahrgäste nutzten an den beiden Tagen dieses touristische Angebot. Eine große Überraschung gab es am Sonntag vor Abfahrt des ersten Zuges für die zehnjährige Julia Weißflog aus Beierfeld. Sie wurde als 15.000. Fahrgast der Erzgebirgischen Aussichtsbahn seit Beginn der Fahrten im Jahre 2009 begrüßt. Gemeinsam mit Eltern und Bruder wollte die Familie schon seit längerem vom Markersbacher Viadukt über die Heimat schauen. Eine Bahnfahrt bietet sich dazu jederzeit an, kann doch aus dem Zug die ganze Familie in aller Ruhe die Ausblicke auf die Natur genießen und dabei ein Stück Heimat entdecken. Dazu gab es von den Großeltern die EAB-Familientageskarte als Geschenk. Im Namen der Organisatoren überreichte der Sprecher der Erzgebirgsbahn, Herr Lutz Mehlhorn, ein Werbepräsent. Vom VSE gab es für die Geschwister einen Schlüsselanhänger in Gestalt einer Dampflok. Der hochprozentige Begrüßungsschluck der Stadt Schwarzenberg, überreicht durch die Oberbürgermeisterin, Frau Hiemer, ging dann jedoch an die Eltern. Ebenfalls mit einem kleinen Geschenk bedankte sich Lutz Mehlhorn bei Frau Petra Peter, die seit 2011 als touristische Reisebegleiterin in Reiseleitung in den Zügen übernommen hat. Sehr zur Freude der Anliegerorte binden viele Fahrgäste die Fahrt in ein Wander- bzw. Ausflugsprogramm ein. Nicht selten steht am Beginn oder Ende ein Bummel durch den jeweiligen Ort mit einem Museums- und Gaststättenbesuch auf dem Reiseplan. Zahlreiche Gäste waren an diesem Wochenende vom unteren Bahnhof Annaberg-Buchholz zum Frohnauer Hammer unterwegs. Wiederholt baten die Fahrgäste das Zugpersonal, sich für eine Verbesserung der Beschilderung insbesondere vom Bahnhof zur Stadt Annaberg-Buchholz einzusetzen. Die von Anfang an sehr hohe Akzeptanz des Angebotes Erzgebirgische Aussichtsbahn machte den Organisatoren auch für das kommende Jahr die Entscheidung leicht, die EAB geht weiterhin auf die Reise zwischen Annaberg-Buchholz und Schwarzenberg. (PM VSE e.V.)

Charterfahrt zur Talsperre Pöhl

Für eine Reisegruppe sollte der VSE-Dampfzug am 01.10.2011 unterwegs sein. Von Schwarzenberg war die Fahrt bis Jocketa geplant, von dort aus mit dem Bus zur Talsperre Pöhl mit anschließender Schiffsrundfahrt und wieder zurück. Beim Vorbereiten der 50 3616 lief zuerst alles normal, bis plötzlich ein Schaden im Kessel alle Pläne zunichte machte. Die Lok musste sofort entfeuert werden. Als Ersatzlok konnte dank der PRESSNITZTALBAHN Gmbh die 112 565 kurzfristig zur Verfügung gestellt werden. Unsere Fahrgäste nahmen den „Traktionswechsel“ verwundert aber gefasst auf, über die Ursache wurde gleich bei Fahrtantritt informiert. Der Stimmung im Zug tat das aber keinen Abbruch, sofort wurde der Speisewagen gestürmt, denn es war ja Frühstückszeit. Unser Speisewagenkollektiv hatte bis Jocketa kaum eine Pause und konnte sich erst in Plauen ausruhen. Der vom VSE bestellte und durch eigenes Personal besetzte Bus stand am Bahnhof bereit, um die Gäste zur Talsperre zu bringen. Dort genossen sie mit zwei Schiffen die Binnenschifffahrt. Die Rückfahrt des Zuges verzögerte sich etwas, da ein verspäteter Regionalexpress den Betrieb aufhielt. Wie bei der Hinfahrt gab es nun für die Küchenbesatzung fast bis Aue durchgehend zu tun – eine tolle Bestätigung für den Service des Vereins. Nach Ankunft in Aue bzw. Schwarzenberg ernteten die Vereinsfreunde viel Dank und Anerkennung. Doch jetzt war noch nicht Feierabend, denn der Zug musste noch gereinigt und beräumt werden. Zusätzlich gab es auf besonderen spontanen Wunsch noch eine Abendführung im Lokschuppen für ca. 25 der Fahrgäste. Was war nun aber mit der Lok? Die Befundung des Kessels am nächsten Tag ergab einen größeren Schaden am Druckteil, der eine sehr kostenintensive Reparatur nach sich ziehen wird. Über eine Zeitschiene dazu kann aber derzeit nichts gesagt werden, da noch mehrere Abstimmungen erforderlich sind. (PM VSE e.V.)

Neue Bilder zu den Fahrten der letzten Wochen gibt es in der Jahresgalerie und in der EAB-Galerie.

 

28.09.2011:

Am Sonnabend, den 24. September 2011 ging der historische Sonderzug des Vereins Sächsischer Eisenbahnfreunde e. V. auf große Fahrt. Vom Anfangsbahnhof Schwarzenberg über Aue, Zwickau, Werdau, Gößnitz und Altenburg bestiegen knapp 100 gutgelaunte Fahrgäste den Zug, der aufgrund der weiten Reise von einer modernen Diesellok der Baureihe 223 gezogen wurde. Die Lokomotive wurde extra von der Vogtlandbahn angemietet. In rascher Fahrt wurde das Ziel der Reise, der Bahnhof Griebnitzsee in Potsdam erreicht. Nach einem kurzen Fußweg erreichte die muntere Schar den Medien- und Filmpark Babelsberg, der an diesem Wochenende sein 100jähriges Bestehen mit einer großen Festveranstaltung feierte. Der originale Loewenzahn-Bauwagen dürfte der Favorit bei den kleinen und großen Fahrgästen gewesen sein. Nach einem knapp fünfstündigen „Eintauchen in die bunte Welt des Films“ und mit unzähligen neuen Eindrücken versehen traten die Gäste die Heimreise an. Baustellenbedingt wurde der Zug auf der Rückfahrt leider um reichlich eine Stunde verspätet, da den planmäßigen Züge Vorrang eingeräumt ist. Der guten Stimmung im Zug tat das erfreulicherweise keinen Abbruch, da sich alle Gäste rundum gut betreut fühlten. Das wunderschöne Spätsommerwetter tat ein Übriges. Ein Bild dieser Fahrt gibt es in der Jahresgalerie. (PM VSE e.V.)

20.09.2011:

Das zurückliegende Fahrtwochenende der Erzgebirgischen Aussichtsbahn hielt einige Neuerungen bereit. Zwischen dem Bahnhof Scheibenberg und dem Marktplatz sowie dem Aussichtsturm veranstaltete die Stadt einen Buspendelverkehr, der von und zu den Zügen verkehrte. Im Rathaus Scheibenberg standen extra für die Fahrgäste die Türen der Ausstellung „400. Geburtstag von Christian Lehmann – 50 Jahre Pfarrer in Scheibenberg, Chronist des Erzgebirges, Seelsorger und sein schriftstellerisches Erbe“ bereits ab 10 Uhr offen. Eine weitere Neuerung war die direkte Verknüpfung der Wanderwochen „echt Erzgebirge“ mit dem Angebot der EAB. Unter dem Motto „Aussichtsbahn trifft Wanderwochen“ ging die Wanderung von Schwarzenberg über den Emmler nach Scheibenberg. Vom dortigen Haltepunkt aus nutzten fast vierzig Wanderfreunde die historischen Triebwagen zur Rückreise nach Schwarzenberg. Bei bestem Wetter konnten sie ihre Wanderstrecke aus der etwas anderen (Zug-)Perspektive nacherleben. Ein Gewitter in der Nacht zum Sonntag hatte die Stellwerkstechnik auf dem Bf Schwarzenberg in Mitleidenschaft gezogen. Nachdem kurz nach 09.00 Uhr der Zugverkehr der Erzgebirgsbahn wieder anlief, konnte auch der erste EAB-Zug pünktlich am Bahnsteig bereitgestellt werden und nach Abwarten des verspäteten RE aus Chemnitz auf die Reise nach Annaberg-Buchholz gehen. Des einen Leid, des anderen Freud – unter diesem Motto erreichte auch eine straßenverkehrsbedingt verspätete Busreisegruppe noch den Zug der EAB in Schwarzenberg. Dank des wieder einmal guten Zusammenwirkens zwischen der Erzgebirgsbahn und dem Zugpersonal der EAB wurden trotz der eingetretenen Verspätungen alle geplanten Anschlußbeziehungen sowohl in Schwarzenberg als auch in Annaberg-Buchholz gewährleistet. Auch der reichliche Niederschlag des Sonntags konnte der guten Stimmung der Fahrgäste keinen Abbruch tun. Am Sonnabend waren 473 Wanderfreunde und Entdecker im Zug unterwegs, trotz schlechten Wetters stiegen am Sonntag 440 Gäste ein. Die Organisatoren zogen eine erneut äußerst positive Bilanz und sind erfreut, wie die Erzgebirgische Aussichtsbahn zunehmend ihre Stellung in den touristischen Angeboten des Erzgebirges festigt und zum Nutzen der gesamten Region ausbaut.

Viel Arbeit hatten auch die im Eisenbahnmuseum ihren Dienst verrichtenden Vereinsfreunde: Eine Reisegruppe mit sechzehn Personen, die zum Kuraufenthalt in Joachimsthal weilten, nutzten nach einer kurzweiligen Führung durch das Eisenbahnmuseum die Aussichtsbahn zur Weiterfahrt zum Bahnhof Schwarzenberg, um von dort aus zum bestellten Kaffeetrinken in die Stadt zu gelangen. Eine weitere Gruppe ließ sich zwischen dem im Museum vorbereiteten Mittagessen und der ebenfalls vorbereiteten Kaffeetafel mit einer Führung über die regionale Eisenbahngeschichte informieren. Im „Königlich-Sächsischen Hochzeitswagen“ ging ein Brautpaar den Bund für Leben ein. Die Vereinsmitglieder holten die Hochzeitsgesellschaft mit einem Museumszugwagen vom Bahnhof Schwarzenberg ab und brachten sie nach der standesamtlichen Zeremonie auch wieder dorthin zurück. So ganz nebenbei besuchten während dieser Zeit auch viele Eisenbahninteressierte das Museum. (PM VSE e.V.)

Bilder aus den letzten Tagen gibt es in der Jahresgalerie. Weiterhin wurde die Galerie zur Lokomotive 58 3049 ergänzt und eine Galerie zu den Fotogüterzügen Ende August erstellt.

 

29.08.2011:

Bilder in der Jahresgalerie zu den Museumszugeinsätzen in der Prignitz, dem Elbedampf und den Fotofahrten mit 118 770 eingefügt. EAB-Galerie ergänzt.

Trotz hochsommerlicher Temperaturen wiederum erfolgreiches Fahrtwochenende der Erzgebirgischen Aussichtsbahn (EAB) am 20.und 21.August.

Trotz hochsommerlicher Temperaturen, die eher zum Besuch der Freibäder oder Biergärten einluden, nutzten am Sonnabend und Sonntag insgesamt 833 Fahrgäste am dritten Fahrtwochenende die historischen Züge der Erzgebirgischen Aussichtsbahn. Mehrere Reisegruppen hatten bereits für den Sonnabend langfristig ihr Kommen angesagt und zeigten sich durchweg begeistert von diesem Angebot. Allen Befürchtungen zum Trotz waren selbst die Erzgebirgsgipfel Keilberg und Fichtelberg deutlich auszumachen. Am Ende der Fahrten bedankten sich viele Gäste bei Organisatoren, ausdrücklich auch bei ehrenamtlichen Mitstreitern des Vereins. Die nächste Mitfahrmöglichkeit auf der EAB besteht anlässlich der Wanderwochen „echt Erzgebirge“ am 17. und 18. September 2011.

Trotz Regenwetters sind die Fahrgäste begeistert vom 10. Dampfnostalgietag im Elbtal

Am vergangenen Sonnabend ging der VSE-Museumszug auf große Fahrt von Schwarzenberg über Aue und Chemnitz nach Pirna. Der Verein Sächsischer Eisenbahnfreunde e. V. hatte zum mittlerweile 10. Mal zum Dampfnostalgietag ins Elbtal eingeladen. Auf den Bahnhöfen entlang der Strecke stiegen insgesamt 330 gutgelaunte Entdecker in den historischen Zug ein. Passend zum Ambiente der sechziger und siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts zog die Dampflok 23 1097 die Wagen. Bis Ende der siebziger Jahre standen diese Loks im planmäßigen Einsatz, die  1097  - wie die Eisenbahnfreunde sie kurz nennen – kam danach zu Museumszugehren und wird von den Kollegen in Glauchau liebevoll betreut. Der guten Stimmung unter den Reisenden konnte auch der ab Chemnitz einsetzende Regen nichts anhaben und so erreichte die muntere Schar pünktlich den Bahnhof Pirna. Nach einem kurzen Fußweg bestiegen die Fahrgäste das historische Dampfschiff „Leipzig“, das bereits zum wiederholten Male beim Dampfnostalgietag zum Einsatz kam. Unter der bewährten Schiffsführung durch Kapitän Peschel ging die Fahrt stromauf entlang der romantischen Felsenkulisse der Sächsischen Schweiz bis Bad Schandau. In der Zwischenzeit dampfte der Zug nach Dresden zurück und begann eine weitere Fahrt. Über 220 dampflokbegeisterte Fahrgäste stiegen in Dresden und Pirna zu. Um der Dampflok 23 1097 eine wohlverdiente Pause zu gönnen, bespannte nunmehr die Güterzugdampflok 52 8079 den Zug. Zwischen Pirna und Bad Schandau ging die Reise über den Sächsischen Schweiz Ring. Mit Blick auf die Burg Stolpen und die Modellbahn- und Kunstblumenstadt Sebnitz erreichte der Zug Bad Schandau. Nach einer kurzen Fahrt mit der Motorkraft der Bahnhofsfähre traten die Dresdner und Pirnaer Fahrgäste mit dem historischen Schaufelraddampfer die Rückfahrt an und genossen die beschauliche Fahrt durch die Sächsische Schweiz und entlang des Dresdner Elbtals. Immer wieder einsetzende Regenschauer konnten der guten Stimmung keinen Abbruch tun. Die Chemnitzer und Erzgebirger traten vom Bahnhof Bad Schandau aus im Zug wieder die Heimreise an. Als besonderes Highligt blieb die Dampflok 52 in Dresden am Zugschluß, während die 23er wieder den Zug übernahm. Bis Klingenberg-Colmnitz half die Schiebelok bei der Fahrt über die Tharander Rampe, die wegen ihrer starken Steigung so genannte Strecke zwischen Tharandt und Klingenberg-Colmnitz. Am frühen Abend erreichte der Museumszug wieder pünktlich den Ausgangsbahnhof. Alle Fahrgäste lobten durchweg das ehrenamtlich Engagement der Eisenbahnfreunde, ohne deren Wirken eine solche Veranstaltung nicht denkbar wäre. Immerhin sechzig rührige Hände wurden vor, während und nach der Fahrt gebraucht. Nicht wenige Gäste buchten noch im Zuge ihre Fahrkarten für die nächste Fahrt am 24. September, die dann in den Filmpark Babelsberg führen wird.

11.08.2011:

Anzeige von Zügen auf der Seite zur EAB bei denen mit Kapazitätsengpässen zu rechnen ist.

26.07.2011:

400 Fans der Kult-Band "De Kripplkiefern" ließen sich das Konzert im Schwarzenberger Lokschuppen am 23.07. nicht entgehen. Ein Bild dazu gibt es in der Jahresgalerie.

19.07.2011:

Umfangreiche Terminaktualisierung für das 2.Halbjahr

01.07.2011

Terminupdate

28.06.2011:

Aktuelle Infos zum Elbenostalgietag gibt es in den Terminen. Ein Bild unserer Sonderfahrt in den Spreewald gibt es in der Jahresgalerie.

09.06.2011:

Die Galerie zu unseren 19.Schwarzenberger Eisenbahntagen ist online. Weiterhin wurde die Jahresgalerie mit einem Bild unserer 44 351 von 23.April erweitert. Aus organisatorischen Gründen wurde das Fahrtziel unserer Sonderfahrt am 24.09. verlegt. Ziel ist nun die Medienstadt in Potsdam. Mehr Infos gibt es unter Termine. Auf der Seite zur EAB werden wieder Züge angezeigt bei den mit Kapazitätsengpässen zu rechnen ist. Im Shop ist jetzt der Containertragwagen mit dem Motiv unserer 50 3616 zum Sonderpreis erhältlich.

27.05.2011:

Bilder des letzten Wochenendes (Egronet-Fahrten, art-montan, Sonderzug aus Berlin) in der Jahresgalerie.

23.05.2011:

Programm zu den Schwarzenberger Eisenbahntagen aktualisiert und Termin für die diesjährigen Fotogüterzüge eingefügt. Zu finden unter Termine.

14.05.2011:

Erzgebirgische Aussichtsbahn erstmals in diesem Jahr unterwegs

Unter dem Motto „Frühlingsfahrten zum Muttertag“ waren am Wochenende des 7. und 8. Mai die historischen „Ferkeltaxis“ der Erzgebirgischen Aussichtsbahn erstmals in diesem Jahr wieder zwischen Annaberg-Buchholz und Schwarzenberg unterwegs. Das wunderschöne Frühlingswetter bescherte herrliche Ausblicke über das frühlingshaft erwachende Erzgebirge hin zu den Gipfeln wie Fichtelberg, Auersberg und Scheibenberg. Hatten sich am Sonnabend bereits mehrere Reisegruppen angesagt, stiegen am Sonntag dann viele Familien in die historischen Triebwagen ein und nutzten die Bahn zu einem Ausflug oder bezogen sie in ihre Sonntagspaziergänge ein. Viel Improvisationsvermögen verlangte die letzte Abfahrt in Schwarzenberg am Sonnabend den Beteiligten ab. Bei einem der Triebwagen war eine technische Störung aufgetreten, er mußte im Bahnhof zurückgelassen werden. Die Fahrgäste aus diesem Wagen wechselten bereitwillig auf die freien Plätze der anderen beiden Fahrzeuge und dann konnte die Reise mit ca. 20 Minuten Verspätung beginnen. Ohne die Kraft des zweiten Triebwagens erreichte der Zug dann ca. 15 Minuten später Annaberg-Buchholz, auf jeden Fall noch rechtzeitig, um den weiterreisenden Fahrgästen den Anschluß zur Erzgebirgsbahn zu gewährleisten. Nach Rückkehr ins Eisenbahnmuseum Schwarzenberg begannen abends sofort die Reparaturarbeiten und dank des im Museum vorhandenen Ersatzteils konnten alle drei Fahrzeuge am Sonntag wieder zum Einsatz kommen. An beiden Tagen nutzten insgesamt 901 Fahrgäste die Züge, darunter befanden sich auch wieder Gäste u. a. aus dem Nachbarland Tschechien.

Bilder zum Fahrtwochenende in der EAB-Galerie.

07.05.2011:

Informationen zu unseren Eisenbahntagen vom 02.-05.06. sind online.

22.04.2011:

Aus organisatorischen Gründen wird für unseren 10. Elbenostalgietag (Ende August) eine Terminverlegung notwendig! Der neue Termin ist der 27.August. Ein neues Foto findet sich in der Jahresgalerie.

11.04.2011:

Anfang April 2011 fand die jährliche Konferenz der "Europäischen Föderation der Museums- und Touristikbahnen" (FEDECRAIL) in Dresden statt. Am 10. April stand dabei für die Teilnehmer aus ganz Europa und Übersee ein Tagesausflug durch das Erzgebirge auf dem Programm. Dabei wurden die Preßnitztalbahn sowie das Eisenbahnmuseum Schwarzenberg besucht. Die Teilnehmer waren dabei in einem Sonderzug, welcher aus dem VSE-Museumszug und 112 565 der Pressnitztalbahn GmbH bestand, unterwegs. Die Fahrt ging von Dresden über Flöha zunächst nach Annaberg-Buchholz. Nach einem Besuch der Preßnitztalbahn ging die Fahrt am Nachmittag über Schwarzenberg, mit einem Besuch des Eisenbahnmuseums, zurück nach Dresden. Bilder von dieser Fahrt gibt es in der Jahresgalerie.

28.03.2011:

Bilder des ersten Fahrtages 2011, sowie von der HU unseres Bghw-Museumswagens in der Jahresgalerie.

17.03.2011:

Am Rahmenprogramm und den Preisen unserer Sonderfahrt in den Spreewald, nach Raddusch am 25.06., waren einige Änderungen nötig.

Neues Foto in der Jahresgalerie.

10.03.2011:

Für die Fahrten auf der EAB steht nun ein Gruppenanmeldeformular zur Verfügung.

Aktuelle Fotos in der Jahresgalerie und Aktualisierung der Terminseite.

04.02.2011:

Die Informationen zu unseren Sonderfahrten für das erste Halbjahr 2011 sind online.

30.01.2011:

Stellwerk 3 des Bahnhofes Schwarzenberg nun im Besitz des VSE e.V.:

Am 24. Januar 2011 konnten 2 Vorstandsmitglieder des VSE beieinem Notar in Leipzig den Kaufvertrag für das Stellwerk 3 in Schwarzenberg unterzeichnen. Damit geht nun die (fast) einzigartige Technik (es gibt sonst nur noch eines der gleichen Bauart in Johanngeorgenstadt) endlich in Vereinseigentum über. Genutzt und unterhalten wird das „elektromechanische Zweireihenstellwerk Bauart Gaselan“, so die offizielle Typ-Bezeichnung, schon seit Jahren vom Verein.

10.01.2011:

Die Jahresgalerie 2011 wurde mit einem Winterbild eröffnet, weiterhin sind die neuen Eintrittspreise des Eisenbahnmuseums online.