Baustein für Baustein zur Hauptuntersuchung der Dampflok 50 3616-5

Unser ganzer Stolz, die Güterzugdampflokomotive 50 3616-5, braucht weiterhin Ihre Hilfe.

Im April 2017  liefen die Einsatzfristen der Lok ab, das heißt um weiterfahren zu dürfen, musste sie in eine Fachwerkstatt zur Hauptuntersuchung.

Anders als beim „Auto-TÜV“ erfolgte dort, im Dampflokwerk Meiningen, die erforderliche Zerlegung des Fahrzeuges in seine Einzelteile. Danach wurden diese begutachtet und werden überholt, ggf. repariert oder auch neu angefertigt, damit die Lokomotive nach dem Zusammenbau und der Abnahme für weitere maximal acht Jahre betrieben werden darf. Dazu ist ein sechsstelliger Betrag notwendig, den wir als gemeinnütziger Verein nicht allein schultern können. Deshalb bitten wir Sie um Ihre Hilfe.

Um die Finanzierung insgesamt übersichtlicher zu gestalten, haben wir uns zu einer längerfristigen Spendenaktion entschlossen. Baustein für Baustein sollen hier Mittel nacheinander zusammengetragen werden, die dann in die große Rechnungssumme einfließen werden.

Über die aktuellen Spenden-Bausteine informieren wir Sie im Internet unter www.vse-eisenbahnmuseum-schwarzenberg.de, im Museum und in den VSE-Sonderzügen, mit den einzelnen Spendenaufruf-Bausteinen sowie natürlich im Mitteilungsblatt „Der Preß´Kurier“.

Nach finanzieller Deckung des jeweiligen Bausteins eingehende Spenden werden automatisch – Ihr Einverständnis vorausgesetzt – für die nächsten Spendenbausteine verwendet.

Falls die zur Verfügung stehenden Mittel noch nicht ausreichen, um die Arbeiten in Auftrag zu geben, müssen diese über mehrere Jahre gestreckt werden.

Ihren 80. Geburtstag im September 2020 sollte die 50 3616 eigentlich wieder betriebsfähig erleben können. Dieses Ziel können wir nun aufgrund des notwendigen zusätzlichen Arbeitsumfanges nicht halten und müssen ein weiteres Jahr sowie noch einige Bausteine mehr dranhängen.

Baustein für Baustein zur Hauptuntersuchung der Dampflok 50 3616-5
Baustein 5: Neue Zylinder braucht die Lok


Nach der Demontage stehen am 7. September 2020 die alten Zylinder neben dem Rahmen.
Foto: Thomas Strömsdörfer


Blick auf Rauchkammerträger und den Rahmenteil, an dem sich die Zylinder befanden.
Foto: Thomas Strömsdörfer

Technologisch bedingt erfolgte erst im August 2020 die Demontage der Zylinder vom Lokrahmen. Dass die vielen Einsatzjahre seit 1940 an den zwei Dampfmaschinen sehr deutliche Spuren hinterlassen haben, konnten die Mitarbeiter des Dampflokwerkes erst nach dem Abbau feststellen.

Beide Zylinder präsentierten sich nach Ab- bzw. Ausbau der äußeren und inneren Bauteile in einem Zustand, der nur noch ihren kompletten Neubau in Betracht kommen lässt. Der damit verbundene zusätzliche Fertigungsaufwand und vor allem dessen Kosten waren so nicht vorherzusehen.

Durch diese ungeplanten Arbeiten entsteht dem VSE eine finanzielle Mehrbelastung von

ca. 52.000,00 Euro

Mit Ihrer Spende können Sie uns helfen, den unvorhergesehenen Zylinderneubau zu finanzieren und damit den von uns aufzubringenden Kostenanteil zu verringern.

Wir haben uns deshalb entschlossen, den fünften Baustein unserer Spendenaktion unter das Motto „Neue Zylinder braucht die Lok“ zu stellen. Dieser startete am 1. Oktober 2020 und endet voraussichtlich am 30. April 2021. Bis Ende September 2020 spendeten die Freunde unserer Dampflok bereits fast 91.000 Euro, wofür wir uns ganz herzlich bedanken. Ihre Unterstützung ist weiterhin willkommen!

Bank: Volksbank Chemnitz e.G.
IBAN: DE91 8709 6214 0012 6138 06
BIC: GENODEF1CH1
Kennwort: „Neue Zylinder braucht die Lok"

Unser Verein ist als gemeinnützig vom Finanzamt Schwarzenberg anerkannt. Für alle Spenden ab 100,00 € erhalten Sie eine Spendenquittung, für Beträge unter 100,00 € genügen die Einzahlungsquittung bzw. der Kontoauszug zur Vorlage für das Finanzamt. Zur Registrierung Ihrer Spenden erfassen wir die Namen der Spender lt. Kontoauszug. Falls Sie die Ausstellung einer Spendenquittung wünschen, übergeben Sie uns bitte Ihre vollständige Postanschrift bzw. E-Mail-Adresse an folgende E-Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Diese verwenden wir dann zur Erstellung der Spendenquittung. Ohne Ihre Angaben kann leider keine Bescheinigung erstellt werden.
Sollten Sie die Nennung Ihres Namens und Wohnortes im Rahmen der Spendenaktion nicht wünschen, bitten wir ebenfalls um eine kurze Mitteilung.

Herzlichen Dank an alle bisherigen und zukünftigen Spender! Bisher spendeten die Freunde unserer Dampflok knapp 91.000 Euro (Stand: September 2020).

Am 29 April 1990 ging der erste Sonderzug des VSE auf die Reise. 86 1501 brachte ihn von Karl-Marx-Stadt nach Rochlitz und wieder zurück. Foto: Thomas Klinger
In den Anfangsjahren konnte der VSE noch auf Dampfloks und Wagen der Deutschen Reichsbahn zurückgreifen – Ostern 1991 erklimmt die damals beim Bw Dresden beheimatete 50 3661 vor einem VSE-Sonderzug die Steigung vor dem Bahnhof Altenberg. Foto: Thomas Klinger
Der erste Spatenstich 1992. Oder: Vom schweren Anfang. Immerhin brauchte die Schubkarre keine Luft im Rad. Foto: Falk Thomas
Die erste Ausstellung 1993 – herausgeputzte Loks vor der Lokschuppenruine. Foto: Falk Thomas
Das soll mal ein Museum werden? Fragten wir uns 1993. Heute gibt es hier seltene Lokomotiven oder auch tolle Konzerte im Eisenbahnambiente zu erleben. Foto: Ralph Mildner
Heute kann man in diesem Wagen den „Bund für´s Leben eingehen“. Damals waren wir froh, ihn in Berlin-Tempelhof entdeckt und gerettet zu haben. Das Gleis wurde ebenfalls 1993 beim Baumstumpfroden unter Gras und Mutterboden zufällig wiederentdeckt. Foto: Ralph Mildner
„Bau auf, bau auf… im Jahr 1997“ – aber davor muss man erstmal den alten Putz abklopfen“ – Foto: Axel Schlenkrich
Nur zwei solche Lokomotiven gibt es 2002 noch in Deutschland. Die 75 515 war Anfang der 1970er Jahre sogar in Aue beheimatet und fuhr auf den Erzgebirgsstrecken. Foto: Tim Zolkos
Ein Gast aus dem nur siebzehn Kilometer entfernten Tschechien anlässlich der Eisenbahntage 2004 . Zu den Eisenbahnfreunden des Nachbarlandes bestehen seit den 1990er Jahren enge Kontakte. Foto: Tim Zolkos
Dieser Kessel fuhr mal in Schönheide auf einer IV k durch das Land. Jetzt fährt sie mit einem neuen Dampferzeuger und der alte überlebte als 2005 fertiggestelltes Schnittmodell. Foto: Ralph Mildner
Hauptuntersuchung im Jahr 2008 an der vereinseigenen Dampflok 50 3616: Alle Teile bekommen eine Aufarbeitung, am Kessel soll ein Flicken eingesetzt werden. Foto: Tim Zolkos
Diesellokparade ebenfalls 2008 im Eisenbahnmuseum: Die Loks der ehemaligen Baureihen 110 bis 112 waren im Bahnland DDR das Rückgrat des Verkehrs in der Fläche. Foto: Tim Zolkos
Kaum wiederzuerkennen (vergleiche Bild 6): Der „alte Sachse“ ist ein Schmuckstück und 2009 Außenstelle des Schwarzenberger Standesamtes geworden. Foto: Ralph Mildner
Fast wie früher: Ein Betrieb in Schwarzenberg im Jahr 2011! Die sächsische 94er und die Kohlenstaub-52er sind seltene Einzelexemplare. Foto: Tim Zolkos
Das muss passen! Auch ohne Elektronik. Unser „Sepp“ 2012 – bitte nicht stören! Foto: Axel Schlenkrich
Diesel-Kraft aus Zeiten der ČSSR und DDR vereint vorm Heizhaus zu den Eisenbahntagen 2012. Eine muss noch wachsen? Foto: Tim Zolkos
Gardinenpflege ist Hausfrauenarbeit? Nicht beim VSE – da ist „Pet“ 2015 ganz bei der Sache. Foto: Martina Haas
Das größte Schienentrabi-Treffen der Welt – nur beim VSE und nur 2014. In Rochlitz hatten sich fast alle noch vorhandenen Exemplare versammelt. Foto. Thomas Krauß
Erst mal schnell noch einen Kaffee, dann geht es wieder an die Arbeit. Die Lok muss auch im Jahr 2016 fahren! Foto: Thomas Strömsdörfer
Überflieger? Drohne? Nein, die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Schwarzenberg halfen den VSE-Freunden 2015 mit der Drehleiter hoch hinaus. Foto: Axel Schlenkrich
Auch „Rollis“ können im VSE-Museumszug mit auf die Reise gehen. Wir haben extra einen Wagen dafür hergerichtet und hilfsbereites Personal ist immer zur Stelle! Martin Harz unternimmt 2016 in Neuenmarkt-Wirsberg die Generalprobe. Foto: Thomas Strömsdörfer
Erzgebirgische Aussichtsbahn mit „Ferkeltaxis“ von Mike Pester und „Streichholzbrücke“ Markersbach – allmählich kennt sie jeder. Hier mal 2017 aus einem ungewöhnlichen Blickwinkel festgehalten. Foto: Steffen Schmidt
Spaß macht das nicht unbedingt, schmutzig aber auf jeden Fall – doch es ist notwendig. Die mit viel Handarbeit verbundenen Gleisbautätigkeiten im Eisenbahnmuseum 2018. Foto: Tim Zolkos
Die Güterzugdampflok 44 351 erinnert in Wülknitz bei Riesa an die Eisenbahntraditionen des Ortes. Eine Regionalgruppe des Vereins pflegt dieses Denkmal. Foto: Thomas Strömsdörfer
Das „Innenleben“ des Stellwerks 3 und ein Gast aus einem fernen Land: Henry Hunger erklärt 2017 Herrn Ken Kubo aus Japan die Funktionsweise der Stellwerkstechnik. Foto: Thomas Strömsdörfer
Der VSE-Museumszug, gezogen von der 50 3616, auf großer Fahrt. Als erster Wagen ist der LOWA-E5 eingereiht, der letzte erhaltene Vertreter der ersten Nachkriegsneubauwagen des DDR-Schienenfahrzeugbaues. Foto: Thomas Strömsdörfer
Aus alten und neuen Zeiten wissen die Vereinsmitglieder zu berichten. Wenn Axel Schlenkrich Gruppen führt, lauschen die Gäste gerne den Erzählungen, so wie hier im Jahr 2015. Foto: Thomas Strömsdörfer
Die Erprobung neuer Technologien zwischen Annaberg-Buchholz und Schwarzenberg führte sogar einen Diesel-ICE 2019 ins Eisenbahnmuseum. Wiederholungen nicht ausgeschlossen. Foto: Axel Schlenkrich
Klappern gehört zum Handwerk! Martina Haas und ihre Enkelin Nele, als Prinzessin des Eisenbahnmuseums, übernahmen diese Aufgabe unter anderem auf der Reisemesse 2018 in Zwickau. Foto: Archiv VSE
Auch die Dienstkleidung ist ein Stück 185-jähriger deutscher Eisenbahngeschichte. Im Rahmen der Eisenbahntage 2019 präsentierten die Vereinsmitglieder gemeinsam mit der BSW-Gruppe „Eisenbahntradition Zwickau“ Teile ihres historischen Uniformfundus. Foto: Martina Haas
…und demnächst machen wir wieder richtig Dampf!
Wir sind schon paar Leute, nehmen aber gern noch welche mit, die etwas schaffen wollen! Foto: André Junghans


Liebe Gäste des VSE-Museumszuges,
liebe Besucher der Schwarzenberger Eisenbahntage,
liebe Freunde des VSE,

eigentlich wollten wir am 6. April nach der Winterpause unsere Museumstore für Sie wieder öffnen, am Ostersonntag den VSE-Museumszug zum Saisonbeginn schnaufend und zischend in Bewegung setzen sowie danach zu weiteren Sonderzugfahrten und Aktionen starten.

Aufgrund der aktuellen Pandemie-Gesetzlichkeiten müssen wir jedoch zu Ihrer und unserer Sicherheit die Tore leider auch die nächsten Tage und Wochen geschlossen halten. Bis auf weiteres kann in diesem Zusammenhang auch der VSE-Museumszug nicht auf große Reise gehen! Besonders bitter sind dabei die Absagen der diesjährigen Schwarzenberger Eisenbahntage und des Einsatzes unseres Zuges zu den Pfingstdampftagen im Deutschen Dampflokomotiv Museum Neuenmarkt (DDM).

Unserem Verein fehlen damit sämtliche dringend benötigte Einnahmen, die wir mit den geplanten Veranstaltungen erwirtschaften wollten. Dabei laufen die Ausgaben für den Betrieb des Museums weiter, dies betrifft vor allem die betriebsfähige Erhaltung der Infrastruktur und die Pflege des Außengeländes, weiterhin sind die fixen Kosten für Strom und Wasser sowie die Gebühren zur Nutzung unserer Anschlussweiche zu begleichen. Auch wenn die Wagen stillstehen, müssen gesetzliche Instandhaltungszyklen eingehalten und Fristarbeiten durchgeführt werden, die Arbeiten an der vereinseigenen Lok im Dampflokwerk Meiningen gehen ebenfalls weiter. Diese Auflistung könnte man noch beliebig fortsetzen.

Wenn Sie uns spontan etwas helfen wollen, bieten wir Ihnen zwei symbolische Möglichkeiten:

1.) Spenden-Eintrittskarte „28. Schwarzenberger Eisenbahntage“ für 5,00 €/Person
Wie viele Besucher können wir zu den Schwarzenberger Eisenbahntagen virtuell begrüßen?

 

2.) Spenden-Fahrkarte VSE-Museumszug für 25,00 € (entspricht 1 km Fahrtstrecke)
Wie weit wird unser Museumszug wohl virtuell fahren können?

 

Gerne können Sie auch Verwandte und Bekannte zu dieser Reise einladen und ihnen eine Fahrkarte oder Eintrittskarte kaufen!

Laden Sie dieses Schreiben herunter und überweisen Ihren Beitrag auf das folgende Spendenkonto unseres Vereins:

Volksbank Chemnitz e. G.
IBAN: DE91 8709 6214 0012 6138 06
BIC: GENODEF1CH1
Verwendung: Spenden-Eintrittskarte
oder Spenden-Fahrkarte

Bitte beachten Sie aber: Diese symbolische Fahrkarte hat keinen Gegenwert. Sie ist kein Gutschein und berechtigt zu keiner Leistung, die beim Verein in Anspruch genommen werden kann. Unser Dank ist Ihnen aber auf jeden Fall gewiss!

Jetzt sind Sie herzlich eingeladen, einen kleinen Rückblick auf die vergangenen 30 Jahre zu unternehmen und nach Corona machen wir wieder richtig Dampf!

Übrigens, auch wenn das Museum geschlossen ist, lädt unser Shop zu einem „Einkaufsbummel“ ein:

www.vse-eisenbahnmuseum-schwarzenberg.de/index.php/shop

Kleingedrucktes:
Unser Verein ist als gemeinnützig vom Finanzamt Schwarzenberg anerkannt. Für alle Spenden ab 100,00 € erhalten Sie eine Spendenquittung, für Beträge unter 100,00 € genügen die Einzahlungsquittung bzw. der Kontoauszug zur Vorlage für das Finanzamt. Zur Registrierung Ihrer Spenden erfassen wir die Namen der Spender lt. Kontoauszug. Falls Sie die Ausstellung einer Spendenquittung wünschen, übergeben Sie uns bitte Ihre vollständige Postanschrift bzw. E-Mail-Adresse an folgende E-Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Diese verwenden wir dann zur Erstellung der Spendenquittung. Ohne Ihre Angaben kann leider keine Bescheinigung erstellt werden.
Sollten Sie die Nennung Ihres Namens und Wohnortes im Rahmen der Spendenaktion nicht wünschen, bitten wir ebenfalls um eine kurze Mitteilung.

Bitte bleiben Sie gesund und halten Sie uns die Treue!

Herzliche Grüße

Ihr Verein Sächsischer Eisenbahnfreunde e. V.

Copyright © 2020 VSE - Verein Sächsischer Eisenbahnfreunde e.V.. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.
Back to Top